Aktuelles

10.10.11

Hier finden Sie den neuen Trailer des Jugendzirkus...


04.10.11

Hier können Sie von Ihrem grauen Zuhause aus unsere farbige...


 
Ada Fischer
Aminata Diarra
Aurel Schulenburg
Caterina Abounneweir
Cecilia Pérez
David Stuten
Giorgia Imber
Jonas Schaller
Lars Bitterli
Lina Ginsberg
Lou Haltinner
Luca Bronca
Maria Erz
Mayra Bosshard
Mischa Bannwart
Nina Bronca
Noah Drilling
Pascal Stark
Ronja Zimmermann
Seraina Schulenburg
Simon Schaller
Sophia Schwager
Tobias Drilling

Artisten 2011

Was bedeutet der Robiano für dich wurden die ArtistInnen in einem der ersten Trainingsweekends dieser Saison gefragt. Es erreichten uns viele tolle Briefe und Gedichte mit wunderbaren Statements warum die ArtistInnen im Robiano glücklich sind …

 

 

Wie entsteht eine Zirkus-Familie?

Eine Familie kann nur entstehen wenn alle zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen, sonst geht nichts! Manchmal ist es gar nicht so einfach zu wissen wo und was gerade zu helfen ist. Wenn man längere Zeit so zusammen ist (zum Beispiel auf der Tournée) merkt man dass man eigentlich gar nicht mehr weg oder auseinander will, weil alle in diesen 2 Wochen so gut zusammengearbeitet und gelebt haben. Man hat das Gefühl das es gar nicht mehr ohne Zirkus geht. Das heisst das alle es geschafft haben eine Familie zu werden die nicht mehr auseinander will.

David

 

 

 

Familie in und um die Manege

Ob Manege oder Wagen

Als Familie können wir uns sagen

Vom Frühling bis im Herbst

Proben bis es schmerzt

Auf der Tournée führen wir

unsere Aufführungen dort und hier

Nach all dem Schönen ist es Schluss

und wir kriegen einen Abschiedskuss

Viele Tränen fliessen

Bevor wir das Jahr abschliessen

Doch wir wissen es geht bald wieder los

Darum freuen wir uns gross

Ada, Luca, Simon

 

 

 

In einer Zirkusfamilie ist man aufeinander gestellt. Jeder übernimmt eine Rolle, ob im Mittelpunkt oder eher um Rand. An den Wochenenden oder im Training ist es manchmal auch anstrengend. Im Herbst vor der Tournée wird der Druck immer grösser: die Nummern müssen fertig werden und an der Geschichte ist man noch am feilen.

Auf der Tournée ist die Spannung weg und man freut sich an den Aufführungen. Nach dem ganzen Jahr ist die Sehnsucht nach dem Zirkus gross.

Lars

 

 

 

Wenn mir uns nach dr lange Winterpause endlich wieder gsen isch d Freud im Ischtigsweekend riesegross und me het sich viel z‘verzelle. Wemme denn alli Neue und d‘Regie kenneglernt het cham e so richtig afo und wenn me denn so richtig am üebe isch chunt eim d‘Zirkusfamilie immer nöcher vor und me merkt das jede für e andere

do isch. In de Zirkuswäge schlofe isch mega cool au wenn jede Morge e Zug nebedure fahrt, me fühlt sich wie dehai. Wenn d‘ Tournée immer nöcher chunt und mir d‘Aspannig schnuppere denn wüsse mir: Gli isch es sowit. Und wenn an dr Premiere d Liechter us und plötzlich wieder a gön denn müem mir nümme länger warte und dörfe zeige was mir chönne. Wenn an dr Derniere alli zum letschte mol s Robianolied singe denn merkt me mir sin e richtigi Familie.

Ronja und Lou

 

 

 

Vom ersten Moment, als ich unter den Menschen im Robiano sein durfte, fühlte ich mich wohl. Hier bin ich fröhlich, bin ich frei und alle sind überhaupt nicht so kompliziert. Ichbeschreiben; für mich ist es wie eine zweite Welt in der die liebe Seite der Menschen zum Vorschein kommt. Ich verspüre keinen Druck hier, niemand der mir sagt: «Jetzt mach ändlich dini Husi!» Natürlich gibt es auch schlechte Seiten im Robiano. Manchmal geht mir das «Freundlich-

Getue» auf die Nerven. Aber es liegt dann an mir wieder neue Luft zu schnappen. Danach ist es dann wieder super, wenn man mit Herzen behandelt wird. Mich fasziniert auch dieser Wille und Ehrgeiz, ein gutes Programm auf die Beine zu stellen. Man wird voneinander mitgerissen und fühlt sich völlig abgeschottet vom Alltag. Wieso kann nicht

die ganze Welt aus einem grossen Zirkus bestehen? Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!!

Mischa

 

 

 

Da wir viel zusammen für das Programm im Herbst trainieren sind wir wie eine grosse Familie. Auf Tournée leiben wir auf engem Raum zusammen. Wir haben viel Spass zusammen und verstehen uns gut. Daher gibt es keine

Probleme. Wenn man neu ist, wird man schnell in die Familie aufgenommen. Wenn wir Probleme haben können wir jederzeit zu einem Trainer oder Leiter gehen. Wir besprechen die Probleme jedoch auch im Wagen Aminata und Maria

 

 

 

S‘wird langsam spot und alli mache sich uf dr Wäg richtig Bett. Nach dem erschte verregnte Obig in Zug – wer häts dänkt – gönd au d‘ Robianowaagemörder go schlofe. (1) Zug überstöhn mir nur mit e paar chline Wuetattacke, (2) wills chline Meitli so guet ufpasst het. In Vordemwald schlofe mir den bsunders guet will d‘Werwölf ihri Energie scho bim Fuessballspiele ufbrucht hän. So gohts denn mit voller Mannschaft nach Sissach wo d‘Hex leider ihre Zaubertrank muess braue und usegäh. (3) In Lieschtel länke mir denn d‘Werwölf mit Fleisch us andere Quelle (Burger King) ab und händ uns – voll mit Brot und Schoggi –für d‘Ewigkeit feschtghalte. (4) In Basel landet e Werwolf (langgsuechte!!) im Wasser und wird durch dr Näbel per Schiff ans anderi Ufer verfrachtet. (5) In Rinach wird das Ganze öffentlich (6) und mir müen d‘Leitig vo unserem Telefon für e paar Stund totlege. (7) In Laufe an dr Derniere hän mir die letschte Werwölf uf frischer Tat ertappt (8) und so chunts wies immer chunt: ENDE GUT, WERWOLF TOT!

Hex, Seherin und Amor

 

(1) Am Lars si Brueder het unseri Wäge ine Chuechekunschtwärk

verwandelt wo an däm Obe het müess draglaube.

(2) E Vandaleakt uf em Wädi sis Auto

(3) Unsere Amor het mit dr Grippe kämpft

(4) Zu zwölft in eim Traktor für e Passföteli …

(5) Dr Misch het sich an d‘Fähri ghänngt

(6) D‘Press bringt uns gross use

(7) Dorfbewohner sin schliesslich au nur Mensche und so chunts

dass me das mit däm Reservationstelefon. emol vergisst

(8) E lani Nacht mit Snickers (Oder au ohni …)

 

 

 

Robiano isch es Zauberwort und jede ghört derzue Nachem lange Winterschlof hämmer uns alli endlich wider gseh, in Nunnige hets dr Afang gfunde, mir sage alli Juhee! üü Im Friehlig ischs wieder mit allne Trainings losgange, in Trolly simmer ine gange und all die zauberhafte Momänt hän wieder agfange. Mit dr Martha hämr afo schaffe und sin oft nüm us em Lache use cho! Mit dr Gschicht ischs im Summerlager witer gange, uf d‘ Première hämmer alli nur no chönne blange Denn isch es immer witer gange mit schaffe, schaffe, schaffe aber ans schlaff mache hämmer gar nit dänkt. Dr lang ersehnti Momänt, nämlich s Premièrewuchenänd isch leider immer viel z‘ schnäll

z‘ änd. Mit kunterbunte Zirkuswäge simmer denn durchs Land, mit Popcorn ufem Rucke und Küüle in dr Hand

Sophia, Lina, Cecilia

 

 

 

Ein Morgen auf Tournée

6.30 Uhr Das Küchenteam betritt das Schlafabteil der Knaben. Die «Schläuche» werden aus dem Schlaf gerüttelt.

6.45 Uhr Die Musiker, die Schläuche, das Küchen- und Leitungsteam treffen verschlafen in der warmen Gurgge ein

und bekommen ein feines Frühstück serviert. Danach ist fertig mit gemütlich, es steht Arbeit an.

7.10 Uhr Die ganze Zirkusfamilie, welche vom Leitungsteam geweckt wurde eilt mit grossen Schritten Richtung Pipi

(WC-Wagen), denn wenig später werden die Schläuche den WC-Wagen abhängen.

7.45 Uhr Alle die noch kein Frühstück hatten bekommen – bei milden Temperaturen – ihren Zmorge draussen serviert.

8.00 Uhr Nun heisst es für alle Artisten: «Weg vom Platz!» denn die Wagen werden an die Traktoren gekoppelt und machen sich nach und nach auf den Weg zum neuen Platz. Wenig später folgen auch die Artisten in einem kleinen Bus.

Pascal, Tobias

 

 

 

Ich find es mega toll! Ich hab den Robiano schon als kleines Kind geguckt. Wenn ich eine Aufführung sehe, dann denk ich mir wie schön es wäre wenn ich auf der Bühne wäre. Meine Schwester und mein Bruder haben auch mitgemacht aber er hat dann aufgehört. 2008 fand ich es sehr toll mit dem Thema Peter Pan ausserdem war 20-jähriges Jubiläum. Ich will gerne Clown werden weil das war mein Bruder Jonas auch im ersten Jahr. Jetzt gehör ich auch zur Familie. 2006 war ich an fast jeder Vorstellung in irgendeinem Kuhdorf, in Basel – fast überall halt.

Aurel